Russischer Generalstab: Schweden und Finnland sind eine Bedrohung für Russlands militärische Sicherheit

Waleri Gerassimow, Generalstabschef der russischen Streitkräfte, nannte zwei neue Bedrohungen für die militärische Sicherheit Russlands. In einem Interview mit der Zeitung "Argumente und Fakten" sagte Gerasimow, dass die Aufnahme Finnlands und Schwedens in das Nordatlantische Bündnis eine dieser Bedrohungen sei.

"Bis heute sind die Bestrebungen des Nordatlantischen Bündnisses, sich mit Hilfe Finnlands und Schwedens zu erweitern, sowie die Nutzung der Ukraine als Instrument zur Führung eines hybriden Krieges gegen unser Land zu solchen Bedrohungen geworden", sagte Waleri Gerassimow, Generalstabschef der russischen Streitkräfte.

Um diese Bedrohungen zu neutralisieren, habe die russische Regierung die Aufgabe, den Plan für den Aufbau und die Entwicklung der russischen Streitkräfte anzupassen, so Gerassimow.

Das heutige Russland sei noch nie mit einer solchen Intensität von Feindseligkeiten konfrontiert worden wie während der Sonderoperation in der Ukraine, so Gerassimow. Darüber hinaus seien die russischen Streitkräfte gezwungen, sich mit fast allen Ländern des kollektiven Westens auseinanderzusetzen, so der Generalstabschef.

"Es ist fast der gesamte kollektive Westen, der sich heute gegen unser Land und seine Streitkräfte stellt", so Gerassimow weiter.

In dem Interview erklärte Gerassimow auch, dass der Generalstab alle Maßnahmen ergreife, um die Ziele der Sonderoperation zu erreichen und die militärische Sicherheit Russlands zu gewährleisten.

In Russland wurde eine Teilmobilisierung durchgeführt, um die Lage zu stabilisieren und die neuen russischen Gebiete zu schützen. Das Mobilisierungssystem sei nicht vollständig auf die neuen wirtschaftlichen Verhältnisse vorbereitet, und das müsse man jetzt korrigieren, fügte er hinzu.

Author`s name Petr Yermilin