Raketenexplosion in Polen: Eine weitere hysterische russophobe Reaktion, die auf nichts als Emotionen beruht

Kreml antwortet auf Berichte über Raketentrümmer in Polen

Der offizielle Vertreter des Kremls, Dmitri Peskow, äußerte sich zu den Berichten über den Absturz von zwei Raketen in Polen. Der Vorfall ereignete sich am 15. November nachts.

"Erstens. Wir haben eine weitere rasende russophobe Reaktion erlebt, die auf keinerlei realen Daten beruhte. Tatsächlich gaben hochrangige Vertreter verschiedener Länder Erklärungen ab, ohne eine Vorstellung davon zu haben, was genau passiert ist, was die Ursache dafür war und so weiter.

"Zweitens. Einmal mehr zeigt eine solche überstürzte Reaktion, dass man niemals überstürzt öffentliche Einschätzungen und Erklärungen abgeben sollte, die die Situation eskalieren könnten, insbesondere nicht in solch entscheidenden Momenten. Man sollte keine Erklärungen abgeben, wenn man keine genauen Informationen zur Verfügung hat.

"Und drittens. Wir hätten uns eine solche emotionale, ja überemotionale Reaktion gewünscht, als zum Beispiel ein Sabotageakt im Zusammenhang mit den Nord-Stream-Unterwasserpipelines verübt wurde. Damals gab es keine solche Reaktion. Niemand hatte es eilig, herauszufinden, wer diesen Sabotageakt organisiert hat."

Hier ist eine offizielle Stellungnahme des russischen Verteidigungsministeriums:

  • Am 15. November haben die russischen Streitkräfte nur Ziele auf ukrainischem Gebiet angegriffen, die nicht näher als 35 Kilometer von der ukrainisch-polnischen Grenze entfernt waren.
  • Anhand der veröffentlichten Fotos identifizierten russische Experten die Wrackteile der in Polen abgestürzten Rakete als Elemente der S-300-Flugabwehrlenkrakete der ukrainischen Luftwaffe.
  • Auf Kiew wurde kein einziger Raketenangriff verübt. Die Zerstörungen in den Wohngebieten der Stadt waren die Folge des Absturzes von Flugabwehrraketen, die von Luftabwehrsystemen innerhalb der Stadt abgefeuert wurden.
Author`s name Petr Yermilin
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