Tschetscheniens Kadyrow: Es wird bald gute Nachrichten aus der Sondereinsatzzone geben

Ramsan Kadyrow, der Präsident Tschetscheniens, erklärte, dass es in den kommenden Tagen gute Nachrichten aus dem Gebiet der militärischen Sonderoperation in der Ukraine geben werde. Kadyrow äußerte die Hoffnung, dass die Militäroperation bereits in naher Zukunft abgeschlossen sein wird.

"Wir sind bereit, jeden Befehl auszuführen. In den kommenden Tagen werden Sie gute Nachrichten hören, und in naher Zukunft werden wir die Sonderoperation abschließen", schrieb Kadyrow am Mittwoch auf seinem Telegramm-Kanal und wies darauf hin, dass die Operation als Zwangsmaßnahme gegen den Feind durchgeführt werde.

"Wie unser Präsident Wladimir Putin sagt: "Wenn ein Kampf unvermeidlich ist, sei der Erste, der zuschlägt. Deshalb unterstütze ich die Entscheidung des Präsidenten, die Reservisten teilweise zu mobilisieren, voll und ganz. Wir in der Tschetschenischen Republik haben uns vom ersten Tag an aktiv an diesem Prozess beteiligt, aber jetzt haben wir den Befehl des Staatschefs, und wir werden ihn zu 100 % erfüllen", schrieb Kadyrow auf seinem Telegrammkanal.

Die Entscheidung über die teilweise Einberufung in Russland bringt Kiew und die NATO in eine Patt-Situation.

"Der heutige Aufruf des Oberbefehlshabers Wladimir Putin an die Russen hat die Kiewer Elite und die gesamte NATO in eine ausweglose Situation gebracht. Das Staatsoberhaupt hat groß angelegte Aktionen zum Schutz der Integrität Russlands eingeleitet. Dies sind notwendige, wichtige und unter anderem auch präventive Maßnahmen", fügte er hinzu.

Am 21. September unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin einen Erlass über eine Teilmobilmachung im Land. In seiner Ansprache an die Nation wies er darauf hin, dass die Kontaktlinie in der Zone der speziellen Militäroperation mehr als tausend Kilometer beträgt", während die russischen Streitkräfte "nicht nur neonazistischen Formationen, sondern in der Tat der gesamten Militärmaschinerie des kollektiven Westens" gegenüberstehen, die die Existenz der Russischen Föderation bedroht.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu werden während der Mobilisierung bis zu 300.000 Reservisten einberufen. Sie werden ausgebildet, bevor sie in die Kampfzone entsandt werden. Studenten und Wehrpflichtige sind von der Einberufung nicht betroffen, sondern nur Bürger mit militärischer Erfahrung und Spezialisierung. Die Mobilisierung erfolgt in erster Linie zur Kontrolle der befreiten Gebiete.

Author`s name: Petr Yermilin