Putin wendet sich im Zusammenhang mit den bevorstehenden Referenden an die Nation

Der russische Präsident Wladimir Putin plant eine besondere Erklärung zu den Volksabstimmungen in den Volksrepubliken Donezk und Luhansk sowie in den Regionen Cherson und Saporischschja, so Quellen im Kreml.

Drei der Präsidialverwaltung nahestehende Quellen sagten der Agentur RBC, dass Putin bereits am Dienstag, dem 20. September, zu den Bürgern sprechen könnte. Es ist noch nicht bekannt, was Putin in seiner Rede sagen wird.

Bislang gibt es keine offizielle Bestätigung für diese Berichte. Es hieß auch, dass der russische Verteidigungsminister Sergej Schojgu am Abend des 20. September ebenfalls eine Rede an die Nation halten könnte.

Zuvor, am 20. September, wurde bekannt, dass das Oberhaupt der DVR, Denis Puschilin, Putin gebeten hat, die Frage der Angliederung der Region an Russland zu prüfen, falls die Bewohner der DVR in einem Referendum für den Anschluss ihrer Region an Russland stimmen.

Zuvor wurde berichtet, dass das Referendum über den Beitritt der Volksrepublik Donezk zu Russland vom 23. bis 27. September stattfinden wird. Ähnliche Referenden sollen auch in der LPR und in der Region Cherson abgehalten werden. Wladimir Rogow, Vorsitzender der Bewegung "Wir gehören zu Russland", erklärte anschließend, dass in den kommenden Tagen auch in der Region Saporischschja (Zaporizhzhia) abgestimmt werden könnte.

Die Zentrale Wahlkommission der Russischen Föderation wird in Russland Wahllokale für die Abstimmung über die Referenden in den Regionen DVR, LPR, Saporoshje und Cherson einrichten.

Am Abend wird nicht nur Wladimir Putin zu den Russen sprechen, sondern möglicherweise auch Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

Author`s name: Petr Yermilin