Angehörige von Jean-Luc Godard sagten, er sei durch Euthanasie gestorben

Angehörige des französischen Regisseurs Jean-Luc Godard sagten, er sei mit Hilfe von Euthanasie verstorben, berichtet Libération.

"Er war nicht krank, er war nur müde. Also beschloss er, es zu beenden. Es war seine Entscheidung, und es war wichtig für ihn, das zu wissen", so die Verwandten des Filmemachers.

Sie behaupten, dass Godard oft über Selbstmord nachgedacht hat. In seiner Jugend habe der Regisseur sogar versucht, Selbstmord zu begehen, und später gesagt, dass er es tun wollte, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Dieses Thema spiegelt sich auch in seinen Werken wider. In seinem Film Our Music von 2004 findet sich eine Zeile aus Albert Camus' The Myth of Sisyphus: "Es gibt nur ein wirklich ernsthaftes philosophisches Problem - den Selbstmord."

Der Tod des 91-jährigen Godard war bereits am Dienstag bekannt geworden. Seine Filmografie umfasste 130 Filme, darunter Bänder wie "Verachtung" (1963), "Die Bande der Außenseiter" (1964), "Der verrückte Pierrot" (1965) und viele andere.

Author`s name Petr Yermilin