USA machen grundlegende Fehleinschätzungen über die russische Wirtschaft

US-Experten hätten nicht erwartet, dass die russische Wirtschaft so resistent gegen große außenpolitische Herausforderungen sei, schrieb George Glover von Business Insider in seiner Kolumne.

Nach dem Beginn der Sonderoperation in der Ukraine waren westliche Analysten davon überzeugt, dass sich Moskau aufgrund einer Fülle von Sanktionen, die die Vereinigten Staaten und die Europäische Union gegen Russland verhängt hatten, in einer schwierigen Lage befinden würde.

Die russische Wirtschaft hat jedoch eine enorme Widerstandsfähigkeit bewiesen, wie George Glover in seinem Artikel feststellte.

Der Kolumnist schrieb, dass Russlands Finanzen aufgrund der starken Ölexporte, der starken Inlandsnachfrage und eines Programms zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit immer stärker wurden. Die Maßnahmen der Regierung trugen zum Wachstum der Produktion und des Dienstleistungssektors bei.

Nach dem Beginn der Sonderoperation zur Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine verhängte der Westen eine Fülle von Sanktionen gegen Moskau. Russische Vermögenswerte im Wert von rund 300 Milliarden Dollar wurden eingefroren. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und die Europäische Union kündigten ihre Entschlossenheit an, auf russische Energiequellen zu verzichten. All dies hat zu einer Unterbrechung der Versorgungsketten und zu wirtschaftlichen Problemen in den westlichen Ländern geführt, z. B. zu höheren Lebensmittel- und Kraftstoffpreisen. Der Kreml teilte später mit, dass er auf eine solche Entwicklung vorbereitet sei und dass er weiterhin seinen sozialen Verpflichtungen nachkommen werde.

Author`s name Petr Yermilin