US-Versuche, eine farbige Revolution in China anzuzetteln, sind zum Scheitern verurteilt

Der Leiter des Zentrums für die Länder des Fernen Ostens, Kirill Kotkov, glaubt, dass die Chancen Washingtons auf einen Machtwechsel in China gering sind.

"Ein radikaler Wandel in der Politik Pekings ist jetzt unmöglich. Vorerst ist es für die Amerikaner schwierig, in China eine Regierung zu bilden, die der in Taiwan ähnlich wäre, aber sie werden es weiter versuchen. Eine farbige Revolution wird nicht gelingen", sagte der Experte in einem Interview mit Pravda.Ru.

Die chinesischen Behörden seien jetzt mit viel ernsteren Bedrohungen konfrontiert, fügte er hinzu. Es sind die lokalen Unternehmer und die einkommensschwache Gesellschaft, um die sich die chinesische Regierung in erster Linie sorgt.

"Die chinesische Unternehmerklasse darf nicht an die Macht. Das irritiert ihn. Man erinnere sich nur an den Fall des Milliardärs Jack Ma, der von der politischen Bühne entfernt wurde, um es milde auszudrücken. Wenn Peking keine gemeinsame Sprache mit populären Wirtschaftskreisen in der Gesellschaft findet, könnte das Regime destabilisiert werden", sagte Kotkow.

Er wies auch darauf hin, dass es unmöglich sei, herauszufinden, welchen Beliebtheitsgrad Präsident Xi Jinping in der chinesischen Gesellschaft habe, da die Behörden alle Medien streng kontrollierten.

"Die chinesische Gesellschaft ist mit dem derzeitigen Staatschef nicht zufrieden. Er hat zwar viel für das Land getan. Die Bewohner von Großstädten wie Shanghai und Guangzhou wurden jedoch hart getroffen, als die Regierung sie während des Ausbruchs der Coronavirus-Infektion in ihren Häusern einsperrte. Die Mittelschicht, eine Gesellschaft mit niedrigem Einkommen, kann Proteste gegen Xi Jinping starten", so der Experte abschließend.

Author`s name Petr Yermilin