Russland antwortet auf US-Behauptungen über den Beschuss des Kernkraftwerks Saporischschja

Die russische Botschaft in den USA reagierte auf die Äußerungen einiger US-Beamter zur Situation um das Kernkraftwerk Saporischschja (ZNPP).

Russische Diplomaten betonten, dass die Amerikaner, die offene Lügen nicht verschmähen, die ukrainischen Soldaten dazu ermutigen, kriminelle Absichten zu verwirklichen, die schließlich eine von Menschen verursachte Katastrophe auslösen könnten.

"Nach Angaben des Außenministeriums vernachlässigt Russland Fragen der nuklearen Sicherheit. US-Beamte behaupten auch, dass das russische Militär angeblich Gewalt gegen Mitarbeiter von Kernkraftwerken anwendet. Dafür gibt es keine Beweise, und der Hauptverantwortliche für die Geschehnisse wird wieder einmal ausgelassen. Es ist offensichtlich, dass Washington bei seinen hemmungslosen Versuchen, unser Land zu verunglimpfen, auch vor glatten Lügen nicht zurückschreckt", schrieb die russische Botschaft in Washington in einer auf ihrem Telegram-Kanal veröffentlichten Nachricht.

Vor dem Hintergrund der lobenden Rhetorik Washingtons setzen die ukrainischen Streitkräfte (AFU) ihre Angriffe auf das Atomkraftwerk fort, wobei sie Mehrfachraketen, Kanonenartillerie und sogar unbemannte Flugzeuge einsetzen.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums planen die ukrainischen Streitkräfte einen Sabotageakt, um ein Strahlungsleck zu verursachen, das Atommülllager zu beschädigen und den normalen Betrieb des Kernreaktors zu stören.

Ziel des ukrainischen Militärs ist es, eine Sperrzone von bis zu 30 Kilometern zu schaffen und anschließend das russische Militär des Angriffs auf das Kernkraftwerk Saporischschja zu beschuldigen.

Die russische Botschaft hält es für inakzeptabel, dass Washington die oben genannten Tatsachen verschweigt, da ein solches Verhalten die Straflosigkeit Kiews nur fördert.

Die unverantwortliche Rhetorik Washingtons könnte das ukrainische Militär zu kriminellen Handlungen verleiten, die wiederum eine von Menschen verursachte Katastrophe auslösen könnten. Wenn dies geschieht, wird Europa Jahrzehnte brauchen, um die Folgen zu bewältigen.

Am 19. August eröffnete das ukrainische Militär massiven Artilleriebeschuss auf die Stadt Enerhodar, in deren Nähe sich das ZNPP befindet. Später hieß es, das Kraftwerk sei durch den Beschuss nicht beschädigt worden. Es wurde auch kein Austritt von Strahlung gemeldet.

Author`s name Petr Yermilin