Moskau öffnet Zugang zu ukrainischen Seehäfen, wenn EU Sanktionen aufhebt

Um die weltweite Nahrungsmittelkrise zu lösen, müsse man sich mit den Gründen befassen, die die Krise verursacht haben, und die Sanktionen aufheben, die die Vereinigten Staaten und die Europäische Union gegen Russland verhängt haben, sagte der stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation Andrej Rudenko.

Rudenko reagierte damit auf die Äußerung des Leiters des UN-Welternährungsprogramms (WFP), David Beasley, der Moskau aufforderte, den Zugang zu den ukrainischen Seehäfen zu öffnen, berichtet TASS.

"An dieser Stelle sollte man nicht nur an die Russische Föderation appellieren. Man sollte vielmehr auf den gesamten Komplex von Gründen achten, die die derzeitige Nahrungsmittelkrise ausgelöst haben. Zuallererst wurde sie durch die Sanktionen verursacht, die von den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union gegen Russland verhängt wurden. Sie behindern den normalen freien Handel mit Lebensmitteln, einschließlich Weizen, Düngemitteln und anderen Produkten", so Andrej Rudenko.

Zuvor hatte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz eine Bedingung für die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland genannt. Ihm zufolge ist der einzige Weg zur Aufhebung der Beschränkungen ein Friedensabkommen zwischen Moskau und Kiew.

Author`s name: Petr Yermilin